Nintendo Switch: Warnung vor überhitzten Spielkonsolen

Die Nintendo Switch ist eine der beliebtesten Konsolen auf dem Gaming-Markt – und das aus vielen Gründen. Neben einer einfachen Handhabung bietet sie sogar die Möglichkeit, im Internet zu browsen. So ist es z.B. problemlos möglich, eines der zahlreich vorhandenen PayPal Casinos in Deutschland zu besuchen. In den letzten Tagen geriet die Switch jedoch aus einem anderen Grund in die Schlagzeilen: Der Hersteller warnte auf Twitter vor einer möglichen Überhitzung aufgrund der sommerlichen Temperaturen.

Verbrennungsgefahr bei zu hohen Temperaturen

Laut Hersteller ist die Nintendo Switch auf eine Umgebungstemperatur von 5 bis 35 Grad ausgelegt. In der Regel ist damit ein reibungsloser Betrieb gewährleistet. Der Hochsommer könnte dem einen oder anderen Zocker jedoch einen Strich durch die Rechnung machen: Wer beispielsweise im Freien spielt und sich zu lange in der Sonne aufhält, riskiert, sich an der Konsole zu verbrennen.

Auch wer sich zu Hause aufhält und bei verschlossenen Fenstern und Türen eine Runde spielt, sollte aufpassen. In den eigenen vier Wänden kann es unter Umständen genauso heiß oder gar noch heißer werden als draußen. Gerade Dachgeschosswohnungen sind dafür bekannt, dass sie sich im Sommer schnell aufheizen und oft nur langsam wieder abkühlen.

Der Hersteller weist die Spieler in einem Tweet darauf hin, dass die Nintendo Switch bei Hitze gut belüftet sein sollte. Im Klartext bedeutet dies: Die Einlass- und Auslassöffnungen dürfen nicht blockiert sein. Wird diese Warnung missachtet, kann die Temperatur des Hauptgeräts ansteigen. Im Extremfall besteht starke Verbrennungsgefahr. Laut Nintendo kann es bei hohen Temperaturen zu einer Art Notabschaltung kommen – ähnlich wie bei einem Haartrockner, der zu lange betrieben wird.

Keine Haftung bei Verbrennungen

Bei jedem elektronischen Gerät wird im Handbuch angegeben, unter welchen Bedingungen es betrieben werden darf. Wird die Betriebstemperatur überschritten, handelt der Besitzer auf eigene Gefahr. Freilich ist ein Überschreiten der Idealtemperatur nicht automatisch mit Gefahren verbunden. So funktionieren Kühlschränke meist auch bei extremen Temperaturen von 45 oder gar 50 Grad Celsius, obwohl sie eigentlich nur auf 40 bis 43 Grad ausgelegt sind.

Der springende Punkt ist, dass der Hersteller im Fall der Fälle nicht in Haftung genommen werden kann. Kommt es zu Sach- oder Personenschäden, muss der Besitzer nachweisen, dass das Gerät innerhalb der definierten Temperaturspanne betrieben wurde. Kann er dies nicht, bleibt er auf den Folgekosten sitzen und kann keine Schadensersatzansprüche geltend machen. Auch bei der Nutzung einer Spielkonsole ist es nicht möglich, den Hersteller auf Schadensersatz zu verklagen, wenn die Hinweise in der Betriebsanleitung missachtet wurden.

So kühlt man Spielkonsolen

Verschiedene Anbieter haben in den letzten Jahren Lösungen zur Kühlung von Spielkonsolen auf den Markt gebracht – unter anderem für die PS4 Pro und die PS4 Slim. Mit ein wenig Hausverstand und einfachen Mitteln ist es aber ohne Weiteres möglich, die geliebte Konsole kostengünstig vor der sengenden Hitze zu schützen.

Entscheidend ist vor allem der Standort. Es ist erstaunlich, wie viele Zocker ihre Konsole in der prallen Sonne aufstellen. Dabei leuchtet es jedem ein, dass direktes Sonnenlicht das Gerät schnell aufheizt. Stellen Sie das Gerät zudem nicht direkt an die Wand. Sorgen Sie dafür, dass alle Seitenschlitze freibleiben. Es muss eine durchgehende Luftzirkulation gewährleistet sein.

Als idealer Untersatz für Spielkonsolen gilt die gute alte Schieferplatte. Schiefer ist bis 230 Grad hitzebeständig. Holz oder Pappe sind als Unterlage dagegen nicht geeignet, da sich Brände entwickeln können. Noch gefährlicher wird es, wenn die Konsole auf Textilien (Teppich, Bett etc.) platziert wird. Die dichten Materialien sorgen dafür, dass sich die Hitze in den dazwischenliegenden Luftschichten staut.

Ein handelsüblicher Ventilator kann helfen, die Betriebstemperatur der Konsole zu verringern. Richten Sie diesen direkt auf die Lüftungsschlitze der Konsole. So kann die austretende Heißluft optimal abtransportiert werden. Die beste Lösung ist eine Klimaanlage, die aufgrund der hohen Anschaffungskosten und der exorbitanten Strompreise aber nur wenige Zocker in den eigenen vier Wänden haben dürften.

Geschrieben von: Alexander Schmidt

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