Mario Tennis (N64)

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Mario Tennis 64 – Review

Knapp zehn Jahre ist es her, dass Mario Tennis für das Nintendo 64 erschienen ist. Die Jüngeren unter uns werden sich daran wohl nicht so genau erinnern. Zuständig für die Umsetzung war Camelot Software Planning, welche schon ein Jahr zuvor Mario Golf entwickelt hatten. Wie sich Mario Tennis heute noch „schlägt“, erfahrt ihr in unserem Review.

Story
Eher nebensächlich, aber trotzdem gibt es so etwas, was man Story nennen kann. Im Intro findet gerade das Mario Star Turnier statt, bekannte Mario-Charaktere wie Donkey Kong, Yoshi, Peach und weitere betreten das Feld und beginnen mit dem Turnier. Kurz vor dem Beginn des Finales, Mario gegen Luigi, tauchen Wario und Waluigi auf und unterbrechen es. Zu guter Letzt erscheint auch noch Bowser mit einem Buu Huu. Diesmal sind sie aber friedlich gestimmt und so endet das Intro mit „Let‘s play all togehter“.

Alleine oder mit mehreren?
Das ist die Frage die ihr euch zu erst stellen müsst. Je nachdem wie ihr euch entschieden habt, geht es weiter. Im Einzelspielermodus habt ihr die Möglichkeit, neben verschiedenen Minispielen, auch an einem Turnier teilzunehmen. Zur Auswahl stehen euch vierzehn verschiedene Charaktere, eingeteilt in fünf Kategorien. Für euer Debüt sollte Mario aber reichen.

Das Turnier beginnt mit der Steuerung

Bevor das Turnier im Einzelspielermodus beginnt gilt es noch zu wählen, ob ein Einzel- oder Doppel-Match stattfinden soll. Auch hier empfiehlt es sich für den Einstieg allein zu spielen. So ein Turnier besteht meist aus drei Spielen, wobei die ersten beiden jeweils ein 1-Set Match sind und das Finale immer ein 3-Set Match. Die Steuerung ist ziemlich einfach. Mit dem Analog-Stick wird der Charakter gesteuert und der A- beziehungsweise B-Knopf muss gedrückt werden, damit ein Schlag vollführt wird. Durch längeres Drücken kann auch ein Power-Schlag entstehen.

Gameplay
Wie eben erwähnt gibt es nicht nur einen Turniermodus, sondern auch viele weitere Minispiele. So müssen bei einem Minispiel fünfzig Bälle, nonstop auf die andere Seite des Spielfeldes geschlagen werden. Beim nächsten Spiel muss der Ball je nach Bedingung durch Ringe fliegen, damit Punkte auf dem Konto gutgeschrieben werden können. Als letztes Feature biete Mario Tennis noch eine Art Spaß-Modus, in diesem Fall Bowser Stage genannt. Statt auf einem normalen Spielfeld findet hier das Duell auf einer wackligen Plattform statt. Hinzu kommt, dass auf dem Spielfeld Item-Boxen erscheinen, deren Inhalte dem Spieler Vor- oder Nachteile bescheren in Form von Spezialfähigkeiten bescheren.

Sound
Je nachdem auf welchem Spielfeld gerade ein Match stattfindet, ertönt eine andere Melodie. Die Musikstücke nerven auf Dauer jedoch – nach gut zwei Cups hat man die Nase oder besser gesagt die Ohren voll von dem Gedudel. Bei den anderen Modi ist dies nicht so schlimm und so ertönen ab und zu auch überarbeitete Klassiker. Zu erwähnen wäre noch der passende Soundeffekt beim Schlag und die lustigen Geräusche von den Charakteren. Den originalen Soundtrack findet ihr bei uns im Musik-Archiv.

Grafik
Heute kann die Grafik wohl nicht mehr mithalten, aber für damalige Verhältnisse war sie ausreichend. Zwar ist die Grafik stark an Super Mario 64 angelehnt, jedoch sehen die Figuren klobig aus. Einzig die Balleffekte sind gut umgesetzt und auch im Hintergrund gibt es ein paar schöne Gimmicks.

Multiplayer
Wer nicht alleine spielen möchte, dem bietet Mario Tennis einen tollen Mehrspielermodus. Bis zu vier Spieler gleichzeitig können daddeln und versuchen ihr Team zum Sieg zu führen. Dabei kann zwischen dem Bowser Stage Modus und dem normalen Spiel gewählt werden. Es ist immer wieder toll, wenn der Gegenspieler vom Blitz oder einem Koopa-Panzer getroffen wird. Für ein längeres Spiel sollten alle Mitspieler ein etwa gleichwertiges Niveau im Spiel besitzen, denn sonst wird es schnell langweilig.

Fazit
Mario Tennis macht auf jeden Fall eine Menge Spaß und ist definitiv einen Blick wert. Ich selbst habe es zum ersten Mal gespielt und war doch positiv überrascht. Viele Inhalte müssen aber erst im Turniermodus frei gespielt werden. Um alles frei zuschalten war das letzte Mal ein Transfer Pack und die GameBoy Color Version nötig, diese Inhalte fallen diesmal leider weg.

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung der Nintendo-Points.

Geschrieben von: JoKo

Ich bin der Gründer von Mariofans.de und arbeite seit 10 Jahren an diesem Projekt. Seit Kindheitstagen bin ich mit der Super Mario-Welt verbunden. Am liebsten erstelle ich Lösungen zu den verschiedenen Titeln. Ansonsten kümmere ich mich im Hintergrund um alles Organisatorische. Bei Fragen stehe ich über unser Kontaktformular jeder Zeit zur Verfügung.

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