In der Test-Surfen-Galaxie erwartet Dich eine ungewöhnliche Herausforderung: Statt über Planeten zu springen oder gegen Bowsers Schergen zu kämpfen, steigt Mario auf den Rücken eines riesigen Mantarochens und surft über eine schwebende Wasserstrecke durch den Weltraum. Die Galaxie befindet sich auf der Terrasse der Sternwarte und wird freigeschaltet, sobald Du insgesamt fünf Power-Sterne eingesammelt hast. Anders als die Eierplanet-Galaxie oder das Honigbienenkönigreich besitzt Test-Surfen nur eine einzige Mission. Dafür lernst Du hier eine besondere Bewegungssteuerung kennen, die Dich später in einer deutlich schwierigeren Galaxie noch einmal erwarten wird.
Lass uns surfen!
Nach Deiner Ankunft landest Du auf einer kleinen grasbewachsenen Insel, auf der mehrere Pinguine versammelt sind. Überall stehen bunte Fahnen und in der Ferne erkennst Du bereits eine lange Wasserstrecke, die sich scheinbar ohne festen Boden durch den Weltraum schlängelt. Gehe zunächst geradeaus zu dem besonders großen Pinguin-Coach, der auf einer kleinen Erhöhung am Ende der Insel wartet. Sprich mit ihm und bestätige, dass Du das Surfen ausprobieren möchtest. Er erklärt Dir, dass die Pinguine hier auf dem Rücken eines freundlichen Mantarochens über die Wellen reiten. Da Mario diese besondere Fortbewegungsart noch nicht kennt, beginnt zunächst eine kurze Einweisung.
Die Steuerung des Mantarochens
Nach dem Gespräch sitzt Mario auf dem Rücken des Mantarochens und muss zunächst mehrere einfache Steuerungsübungen absolvieren. Auf der Wii hältst Du die Wii-Fernbedienung möglichst waagerecht und richtest sie nach vorne. Um nach links zu steuern, drehst Du die Fernbedienung nach links; für eine Rechtskurve drehst Du sie entsprechend in die andere Richtung. Wichtig ist dabei, die Fernbedienung tatsächlich deutlich zur jeweiligen Seite zu drehen und diese Haltung kurz beizubehalten. Wenn Du sie nur für einen Augenblick bewegst und sofort wieder zurückdrehst, erkennt das Spiel die Übung möglicherweise nicht als erfolgreich. Warte deshalb, bis das grüne Häkchen erscheint, bevor Du mit der nächsten Anweisung weitermachst.
Die Geschwindigkeit steuerst Du auf der Wii mit der A-Taste. Solange Du sie gedrückt hältst, beschleunigt der Mantarrochen. Lässt Du die Taste los, wird er langsamer. Das ist besonders wichtig, denn der Rochen besitzt einen relativ großen Wendekreis und lässt sich bei hoher Geschwindigkeit nur schwer durch enge Kurven steuern. Außerdem kannst Du ihn durch ein kurzes Schütteln der Wii-Fernbedienung springen lassen. In der Nintendo-Switch-Version funktioniert die Steuerung abhängig von der gewählten Steuerungsart über die Bewegungssteuerung beziehungsweise den linken Stick; mit A beschleunigst Du und mit X kannst Du springen. Unabhängig von der Konsole gilt: Kleine, kontrollierte Lenkbewegungen sind deutlich zuverlässiger als hektisches Hin- und Hersteuern.
Sobald Du die einzelnen Steuerungsübungen erfolgreich abgeschlossen hast, darfst Du den Mantarochens selbstständig über eine kurze Trainingsstrecke steuern. Diese verläuft zunächst fast vollständig geradeaus und wird von zahlreichen bunten Ringen begleitet. Nutze die Gelegenheit, um Dich an die Beschleunigung und das Kurvenverhalten zu gewöhnen. Drücke A zunächst nur kurz und beobachte, wie schnell der Rochen Fahrt aufnimmt. Anschließend kannst Du die Taste länger gedrückt halten und vorsichtig nach links beziehungsweise rechts lenken. Besonders hilfreich ist es, bereits jetzt zu üben, wie sich der Rochen verhält, wenn Du die Beschleunigung unmittelbar vor einer Kurve loslässt. Am Ende der Trainingsstrecke gelangst Du durch einen großen Tunnel zum eigentlichen Rennkurs.
Das Rennen beginnt: Drei Minuten Zeit
Nachdem Mario den Tunnel verlassen hat, erreicht er eine gewaltige Wasserstrecke, die sich in mehreren Kurven und Schleifen um einen großen Planeten windet. Direkt vor Dir schwebt ein auffälliger goldener Ring, der gleichzeitig Start und Ziel des Rennens markiert. Kurz darauf beginnt ein Countdown von drei Sekunden. Sobald er abgelaufen ist, startet die Zeitmessung und Du musst den gesamten Kurs einmal umrunden. Dafür stehen Dir maximal drei Minuten zur Verfügung. Der Pinguin-Coach zeigt außerdem eine bisherige Bestzeit von 1:30 Minuten an. Diese musst Du für den Power-Stern allerdings nicht unterbieten. Wichtig ist lediglich, die Ziellinie innerhalb des tatsächlichen Zeitlimits zu erreichen und unterwegs nicht von der Wasserstrecke zu fallen.
Der erste Streckenabschnitt verläuft noch vergleichsweise gerade. Halte die A-Taste gedrückt und beschleunige zunächst, solange Du genügend Platz vor Dir hast. Die bunten Ringe und die zahlreichen Münzen zeigen Dir grob den Verlauf der Strecke. Versuche, möglichst in der Mitte des Wasserweges zu bleiben. Besonders am Anfang kannst Du problemlos einige Sekunden gewinnen, indem Du auf den breiten Geraden längere Zeit beschleunigst. Sobald die ersten Kurven auftauchen, solltest Du den Druck auf die Beschleunigungstaste allerdings wieder lösen. Der Rochen behält einen Teil seiner Geschwindigkeit bei und lässt sich dadurch wesentlich einfacher in die richtige Richtung lenken.
Ungefähr im ersten Teil der Rennstrecke schwebt außerdem ein 1-UP-Pilz über dem Wasser. Wenn Du ihn sicher erreichen kannst, solltest Du ihn mitnehmen. Er gibt Dir ein zusätzliches Leben und ist gerade beim ersten Versuch sehr hilfreich. Da Mario sofort ein Leben verliert, sobald er von der Wasserstrecke fällt, lassen sich mit dem Pilz mehrere Fehlversuche ausgleichen. Allerdings solltest Du dafür keine riskante Bewegung bis an den äußeren Rand durchführen. Wenn Du beim Einsammeln zu weit nach außen steuerst und abstürzt, bringt Dir der zusätzliche Pilz keinen Vorteil. Bei einer Wiederholung des Rennens kannst Du den 1-UP-Pilz erneut einsammeln.
Die engen Kurven sicher meistern
Nach den ersten breiten Wasserwegen wird der Kurs allmählich schmaler und die Kurven folgen deutlich schneller hintereinander. Besonders im mittleren Streckenabschnitt wirst Du merken, dass die Steuerung wesentlich empfindlicher reagiert, sobald Du mit hoher Geschwindigkeit unterwegs bist. Lasse deshalb rechtzeitig vor einer scharfen Kurve die Beschleunigungstaste los und beginne bereits ein kleines Stück vor der eigentlichen Biegung mit dem Lenken. Wenn Du erst am äußeren Rand stark in die Kurve steuerst, ist es häufig schon zu spät und der Mantarrochen rutscht über die Wasserfläche hinaus.
Versuche außerdem, nicht ständig zwischen links und rechts hin- und herzulenken. Sobald Du eine Kurve erfolgreich genommen hast, bringst Du die Fernbedienung beziehungsweise den Stick wieder möglichst in die neutrale Position. Dadurch richtet sich der Rochen auf der nächsten Geraden wieder aus. Gerade bei den aufeinanderfolgenden Kurven ist diese ruhige Steuerung entscheidend. Ein zu starker Gegenimpuls kann dazu führen, dass Du zwar die erste Biegung schaffst, unmittelbar danach aber auf der gegenüberliegenden Seite ins Leere fällst. Orientiere Dich deshalb möglichst an der Mitte des Wasserweges und vermeide abrupte Richtungswechsel.
Auf einigen Abschnitten führen außerdem kleine Wellen und Gefälle über die Strecke. Der Mantarrochen kann dort kurz an Geschwindigkeit gewinnen oder etwas vom Wasser abheben. In solchen Situationen solltest Du möglichst geradeaus steuern und nicht versuchen, während des Sprungs noch eine besonders starke Richtungsänderung auszuführen. Beobachte stattdessen die Landestelle und lenke erst wieder stärker, sobald der Rochen sicher auf dem Wasser angekommen ist. Die Sprungfunktion kann zwar einzelne Hindernisse und Wellen überwinden, ist für den normalen Abschluss dieser Mission aber nicht zwingend erforderlich. Gerade beim ersten erfolgreichen Durchlauf ist es meist sicherer, möglichst wenig zusätzliche Bewegungen auszuführen.
Der letzte Streckenabschnitt und das Ziel
Im letzten Drittel des Rennens erwarten Dich noch einmal mehrere engere Kurven und einige kleine Gefälle. Besonders hier solltest Du nicht versuchen, auf den letzten Metern unbedingt die angezeigte Bestzeit zu schlagen. Wenn Du bereits sicher durch die ersten beiden Abschnitte gekommen bist, reicht es völlig aus, die übrigen Kurven kontrolliert zu nehmen. Beschleunige nur auf den deutlich sichtbaren geraden Strecken und lasse A vor jeder schärferen Biegung wieder los. Auf diese Weise kannst Du das Rennen auch mit einer vergleichsweise vorsichtigen Fahrweise innerhalb der drei Minuten abschließen.
Nach der letzten größeren Kurve erkennst Du in der Ferne erneut den großen goldenen Zielring. Richte den Mantarrochen möglichst mittig auf ihn aus und beschleunige auf der letzten Geraden. Sobald Mario den Ring durchquert, wird die Zeitmessung angehalten und das Rennen ist erfolgreich abgeschlossen. Du musst dabei weder sämtliche Münzen noch alle 1-UP-Pilze der Strecke eingesammelt haben. Auch eine schnellere Zeit als 1:30 Minuten ist keine Voraussetzung für den Power-Stern. Entscheidend ist allein, dass Du das Ziel vor Ablauf der drei Minuten erreichst, ohne unterwegs von der Strecke zu fallen.
Nach der Zieldurchfahrt wird Mario automatisch auf einen kleinen Siegerplaneten gebracht. Dort wartet bereits der große Pinguin-Coach und gratuliert Dir zu Deiner erfolgreichen Fahrt. Neben ihm steht ein Podest mit den Plätzen eins, zwei und drei. Der Coach lässt nun Deinen verdienten Power-Stern auf dem höchsten Podest erscheinen. Springe auf die mit einer Eins markierte Plattform und sammle ihn ein. Damit hast Du die einzige Mission der Test-Surfen-Galaxie abgeschlossen und kannst zur Sternwarte zurückkehren.
Tipps, wenn Du beim Surfen immer wieder abstürzt
Die größte Schwierigkeit dieser Mission ist weniger die Strecke selbst als die ungewohnte Steuerung des Mantarochens. Gerade auf der Wii passiert es leicht, dass Du die Fernbedienung zu stark drehst und dadurch versehentlich über den äußeren Rand steuerst. Wenn Du mehrfach an derselben Stelle abstürzt, solltest Du Dich deshalb zunächst nicht auf die Zeitmessung konzentrieren. Fahre lieber mit geringer Geschwindigkeit durch die problematische Kurve und versuche herauszufinden, wie früh Du mit dem Lenken beginnen musst. Sobald Du den Streckenverlauf kennst, kannst Du beim nächsten Versuch auf den breiten Geraden wieder stärker beschleunigen.
Besonders hilfreich ist es, die Beschleunigungstaste nicht dauerhaft gedrückt zu halten. Zwar kommst Du damit auf den geraden Abschnitten wesentlich schneller voran, doch bei einer engen Kurve kann der Rochen bereits durch eine kleine Lenkbewegung ins Leere geraten. Lasse A deshalb vor jeder stärkeren Kurve kurz los und drücke die Taste erst wieder, wenn Du den Wasserweg vor Dir klar erkennen kannst. Falls der Rochen bereits sehr weit am äußeren Rand fährt, solltest Du zunächst vorsichtig zurück zur Mitte steuern, statt sofort erneut zu beschleunigen.
Achte außerdem auf die bunten Wegmarkierungen und Richtungsschilder, die entlang der Strecke verteilt sind. Sie kündigen die nächsten Kurven frühzeitig an und helfen Dir dabei, Dich rechtzeitig auf den weiteren Verlauf einzustellen. Besonders nach einem längeren geraden Abschnitt kann eine unmittelbar folgende Biegung überraschend kommen. Sobald Du die Richtungsschilder erkennst, reduzierst Du deshalb etwas die Geschwindigkeit und lenkst kontrolliert in die entsprechende Richtung.
Wenn Du von der Wasserstrecke fällst, verliert Mario ein Leben und muss das Rennen erneut beginnen. Das ist zwar ärgerlich, doch die Mission lässt sich jederzeit wiederholen. Den 1-UP-Pilz am Anfang des Kurses kannst Du bei einem neuen Versuch erneut einsammeln, sodass Du Deine Lebensreserven zumindest teilweise wieder auffüllen kannst. Mit etwas Übung wirst Du die Bewegung des Mantarochens zunehmend besser einschätzen können. Sobald Du die engen Kurven ohne Absturz durchfahren kannst, ist auch eine Zeit deutlich unter 1:30 Minuten möglich. Für unseren vollständigen Durchlauf reicht allerdings bereits eine einzige erfolgreiche Runde.
Test-Surfen vollständig abschließen
Mit dem Sieg im Rennen gehört Dir der einzige Power-Stern der Test-Surfen-Galaxie. Hier gibt es keine versteckten Luigi-Sterne, keine zusätzlichen Schabernack-Kometen und auch keine Mission mit 100 lila Münzen. Du musst deshalb später nicht noch einmal zurückkehren, sofern Du nicht Deine eigene Bestzeit verbessern möchtest. Eine weitere Gelegenheit zum Surfen erwartet Dich allerdings viel später auf dem Prüfungsplaneten. Dort befindet sich eine zweite Manta-Strecke, die deutlich länger und schwieriger ist als der Übungskurs. Die dortigen schmalen Wege und engeren Kurven verlangen eine wesentlich präzisere Steuerung.
Wenn Du den Power-Stern eingesammelt hast, kannst Du auf der Terrasse der Sternwarte mit der nächsten Galaxie weitermachen. Für einen möglichst vollständigen Durchlauf empfiehlt es sich, zunächst die übrigen erreichbaren Sterne auf der Terrasse zu sammeln, bevor Du Dich dem ersten großen Bossbereich von Bowser Jr. widmest. Eine Übersicht aller Galaxien und Missionen findest Du in unserer Super Mario Galaxy – Komplettlösung.











