Mario’s Time Machine gehört zu den ungewöhnlichsten Spielen der gesamten Mario-Serie. Statt das Pilzkönigreich zu retten oder Prinzessin Peach aus Bowsers Schloss zu befreien, reist Mario diesmal durch die Geschichte der Menschheit.
Der Grund dafür ist natürlich wieder einmal Bowser.
Mit seiner Zeitmaschine, dem sogenannten Timulator, reist Bowser in die Vergangenheit und stiehlt bedeutende historische Gegenstände. Anschließend stellt er seine Beute in seinem eigenen Museum aus.
Mario muss die gestohlenen Artefakte zurückholen, die richtigen Zeitpunkte herausfinden und jeden Gegenstand an seinen ursprünglichen Platz in der Geschichte zurückbringen.
Das 1993 beziehungsweise 1994 veröffentlichte Spiel ist jedoch kein klassisches Super-Mario-Jump-’n’-Run. Mario’s Time Machine ist ein Lernspiel, das Kindern historische Ereignisse und berühmte Persönlichkeiten näherbringen sollte.
Die Geschichte von Mario’s Time Machine
Bowser hat einen neuen Plan entwickelt.
Diesmal möchte er nicht einfach nur das Pilzkönigreich erobern. Stattdessen nutzt er eine Zeitmaschine, um durch verschiedene Epochen der Menschheitsgeschichte zu reisen.
Sein Ziel: die bedeutendsten historischen Gegenstände der Welt zu stehlen.
Isaac Newtons Apfel, Thomas Edisons Erfindungen, Gutenbergs Drucktypen und zahlreiche andere Gegenstände landen dadurch in Bowsers Museum.
Das Problem ist größer, als es zunächst klingt.
Fehlen diese Gegenstände in der Vergangenheit, können entscheidende historische Ereignisse möglicherweise nicht mehr stattfinden. Dadurch könnte Bowser den gesamten Verlauf der Geschichte verändern.
Mario dringt deshalb in Bowsers Museum ein und übernimmt dessen Zeitmaschine.
Nun muss er jedes gestohlene Artefakt identifizieren, den richtigen Ort und Zeitpunkt bestimmen und es seinem ursprünglichen Besitzer zurückbringen.
So funktioniert Mario’s Time Machine
Mario’s Time Machine verbindet Elemente eines Adventures mit kleinen Geschicklichkeitseinlagen und zahlreichen Wissensaufgaben.
Das grundlegende Prinzip lautet:
- Ein gestohlenes Artefakt finden.
- Herausfinden, zu welcher historischen Person es gehört.
- Den richtigen Ort bestimmen.
- Das passende Jahr ermitteln.
- Den Timulator programmieren.
- In die entsprechende Epoche reisen.
- Mit historischen Personen sprechen.
- Informationen sammeln.
- Das Artefakt zurückgeben.
Damit unterscheidet sich Mario’s Time Machine deutlich von Super Mario Bros., Super Mario World oder anderen klassischen Mario-Spielen.
Springen und Geschicklichkeit spielen zwar eine Rolle, der Schwerpunkt liegt jedoch eindeutig auf Geschichte und Wissen.
Der Timulator – Bowsers Zeitmaschine
Das wichtigste Gerät des Spiels ist der Timulator.
Bowser benutzt diese Maschine zunächst selbst, um durch die Geschichte zu reisen und seine Sammlung aufzubauen.
Mario verwendet sie anschließend, um Bowsers Eingriffe in die Vergangenheit rückgängig zu machen.
In der PC- und SNES-Version müssen unter anderem Ort, Jahr und Epoche eingestellt werden.
Danach beginnt eine ungewöhnliche Zeitreise.
Mario surft durch eine Art Zeitstrom und sammelt dabei Pilze ein. Hat er genügend Pilze gesammelt, kann er ein Zeitportal betreten und erreicht sein Ziel.
In der SNES-Version wird diese Sequenz durch die Mode-7-Technik des Super Nintendo besonders auffällig dargestellt.
Welche historischen Persönlichkeiten kommen vor?
Mario trifft während seiner Zeitreisen auf zahlreiche reale Persönlichkeiten aus mehreren Jahrhunderten.
Dazu gehören unter anderem:
- Platon
- Kleopatra
- Marco Polo
- Jeanne d’Arc
- Johannes Gutenberg
- Michelangelo
- Leonardo da Vinci
- Ferdinand Magellan
- Elisabeth I.
- William Shakespeare
- Galileo Galilei
- Isaac Newton
- Benjamin Franklin
- Thomas Jefferson
- Wolfgang Amadeus Mozart
- Ludwig van Beethoven
- Michael Faraday
- Charles Dickens
- Abraham Lincoln
- Thomas Edison
- Louis Pasteur
- George Washington Carver
- Mahatma Gandhi
Welche Personen tatsächlich auftauchen, hängt allerdings von der gespielten Version ab.
Gerade zwischen PC, SNES und NES gibt es erhebliche Unterschiede.
Mario’s Time Machine für PC
Die ursprüngliche PC-Version erschien 1993 für MS-DOS und bildet die umfangreichste Variante des ursprünglichen Spielkonzepts.
Bowsers Museum besteht hier aus fünf Bereichen mit insgesamt 25 gestohlenen Artefakten.
Damit kann Mario zu 25 verschiedenen historischen Situationen reisen.
Nachdem Mario einen Gegenstand zurückerobert hat, erhält er Hinweise auf dessen Herkunft.
Anschließend müssen Ort und Jahr mit dem Timulator ausgewählt werden.
Informationen sammeln
Nach der Zeitreise beginnt der eigentliche Lernteil.
Mario spricht mit verschiedenen Personen und sammelt Informationen über die jeweilige Epoche.
Dabei reicht es häufig nicht aus, einfach nur den Besitzer des Gegenstands anzusprechen.
Manche Figuren benötigen zunächst einen bestimmten Gegenstand oder erwarten eine andere kleine Aufgabe.
Geschichtsblatt ausfüllen
Anschließend muss der Spieler ein sogenanntes Geschichtsblatt beziehungsweise eine Biografie vervollständigen.
Mehrere Wörter fehlen im Text.
Die richtigen Antworten ergeben sich aus den zuvor geführten Gesprächen.
Erst wenn die Aufgabe korrekt gelöst wurde, kann Mario das historische Artefakt endgültig zurückgeben.
Beispiele für Zeitreisen der PC-Version
| Jahr | Ort | Person | Artefakt |
|---|---|---|---|
| 369 v. Chr. | Athen | Platon | Die Republik |
| 47 v. Chr. | Alexandria | Kleopatra | Zepter |
| 1292 | Gobi | Marco Polo | Druckblock |
| 1429 | Orléans | Jeanne d’Arc | Schild |
| 1455 | Mainz | Johannes Gutenberg | Metall-Lettern |
| 1503 | Florenz | Michelangelo | Meißel |
| 1505 | Florenz | Leonardo da Vinci | Notizbuch |
| 1687 | Cambridge | Isaac Newton | Apfel |
| 1776 | Philadelphia | Thomas Jefferson | Unabhängigkeitserklärung |
| 1824 | Wien | Ludwig van Beethoven | Musik |
| 1879 | Menlo Park | Thomas Edison | Glühfaden |
| 1947 | Kalkutta | Mahatma Gandhi | Flagge |
Die vollständige PC-Version besitzt noch weitere Zeitreisen und historische Figuren.
Mario’s Time Machine Deluxe
1994 erschien zusätzlich Mario’s Time Machine Deluxe auf CD-ROM.
Die Deluxe-Version erweitert die ursprüngliche Computerversion vor allem technisch.
Zu den auffälligsten Neuerungen gehört eine Sprachausgabe.
Außerdem enthält die CD-ROM eine zusätzliche Bibliothek mit Informationen.
Eine besonders kuriose Figur taucht dort ebenfalls auf: Bowsers Mutter fungiert in der Bibliothek als Bibliothekarin.
Damit gehört Mario’s Time Machine Deluxe zu den ungewöhnlicheren Kapiteln der Mario-Geschichte.
Mario’s Time Machine für SNES
Die SNES-Version erschien ebenfalls 1993.
Sie basiert grundsätzlich auf der PC-Version, wurde für das Super Nintendo jedoch deutlich angepasst.
Der Umfang ist geringer.
Statt 25 Zeitreisen enthält die SNES-Version 15 historische Ziele.
Die 15 Zeitreisen der SNES-Version
| Jahr | Ort | Historische Person |
|---|---|---|
| 369 v. Chr. | Athen | Platon |
| 47 v. Chr. | Alexandria | Kleopatra |
| 1292 | Gobi | Marco Polo |
| 1429 | Orléans | Jeanne d’Arc |
| 1455 | Mainz | Johannes Gutenberg |
| 1503 | Florenz | Michelangelo |
| 1505 | Florenz | Leonardo da Vinci |
| 1521 | Pazifik | Ferdinand Magellan |
| 1595 | England | Elisabeth I. |
| 1601 | Stratford-upon-Avon | William Shakespeare |
| 1687 | Cambridge | Isaac Newton |
| 1776 | Philadelphia | Thomas Jefferson |
| 1824 | Wien | Ludwig van Beethoven |
| 1879 | Menlo Park | Thomas Edison |
| 1947 | Kalkutta | Mahatma Gandhi |
Zeitreisen auf dem Super Nintendo
Eine der auffälligsten Sequenzen beginnt direkt nach der Eingabe des Reiseziels.
Mario befindet sich auf einem Surfbrett und bewegt sich durch den Zeitstrom.
Dabei müssen zehn Pilze eingesammelt werden.
Anschließend kann Mario einen Strudel erreichen und in die gewünschte Epoche reisen.
Durch die Mode-7-Grafik hebt sich dieser Abschnitt optisch deutlich vom restlichen Spiel ab.
Mario’s Time Machine für NES
Besonders interessant ist die NES-Version von Mario’s Time Machine.
Sie erschien 1994 und ist keineswegs einfach nur eine grafisch schwächere Fassung des SNES-Spiels.
Stattdessen wurde das Spielprinzip erheblich verändert.
Die NES-Version ist praktisch ein eigenes Spiel.
Bowsers Museum
Mario erkundet zunächst Bowsers Museum.
Hinter mehreren Türen warten Abschnitte, die stärker an klassische Mario-Spiele erinnern.
Mario muss Koopas besiegen, um die gestohlenen Gegenstände zu erhalten.
Anschließend kann er mit dem Timulator in die Vergangenheit reisen.
Mehr Jump ’n’ Run als auf PC und SNES
Nach der Zeitreise gelangt Mario in kleine seitlich scrollende Level.
Dort gibt es Gegner, Plattformen und Informationsfelder.
Mario muss herausfinden, an welcher Stelle der jeweilige historische Gegenstand eingesetzt werden muss.
Wählt er den falschen Ort, geht das Artefakt verloren und muss erneut beschafft werden.
Die 14 Ziele der NES-Version
| Zeit | Ort/Epoche | Artefakt |
|---|---|---|
| ca. 80 Mio. v. Chr. | Kreidezeit | Dinosaurier-Ei |
| 776 v. Chr. | Olympia | Fackel |
| 31 v. Chr. | Ägypten | Kleopatras Thron |
| 1192 | Japan | Schwert von Minamoto no Yoritomo |
| 1520 | Trinidad | Steuerrad von Magellans Schiff |
| 1602 | England | Shakespeares Feder |
| 1687 | Cambridge | Newtons Apfel |
| 1862 | Gettysburg | Lincolns Zylinder |
| 1879 | Menlo Park | Edisons Glühbirne |
| 1903 | Kitty Hawk | Propeller der Wright-Brüder |
| 1905 | Deutschland | Einsteins Gleichung |
| 1947 | Indien | Indische Flagge |
| 1969 | Mond | Amerikanische Flagge |
| 1989 | Berliner Mauer | Vorschlaghammer |
Damit besucht Mario in der NES-Version sogar den Mond und die Berliner Mauer.
Yoshi muss gerettet werden
Die NES-Fassung erweitert die Geschichte außerdem um Yoshi.
Yoshi begleitet Mario zunächst zu Bowsers Museum, wird dort jedoch gefangen genommen.
Mario muss deshalb nicht nur die Geschichte reparieren, sondern am Ende auch seinen Freund retten.
Nachdem alle Bereiche abgeschlossen wurden, wartet außerdem ein Geschichtstest.
Erst danach kann Mario zu Bowser vordringen.
Wird Bowser besiegt, erhält Mario den Schlüssel zu Yoshis Käfig.
PC, SNES oder NES – die wichtigsten Unterschiede
| Version | Veröffentlichung | Zeitreisen | Spielprinzip |
|---|---|---|---|
| PC / MS-DOS | 1993 | 25 | Adventure und Lernspiel |
| SNES | 1993 | 15 | vereinfachte PC-Version mit Actionelementen |
| NES | 1994 | 14 | deutlich stärkeres Jump-’n’-Run- und Action-Gameplay |
| Deluxe CD-ROM | 1994 | basierend auf PC | erweiterte PC-Version mit Sprachausgabe |
Wer Mario’s Time Machine kennenlernen möchte, sollte deshalb unbedingt beachten, welche Version gemeint ist.
Insbesondere die NES-Fassung unterscheidet sich erheblich von PC und SNES.
Tipps für Mario’s Time Machine
1. Gespräche vollständig lesen
Viele Antworten auf die Geschichtsfragen befinden sich direkt in den Gesprächen mit den historischen Figuren.
Wer Dialoge überspringt, macht sich die späteren Aufgaben unnötig schwer.
2. Artefakt genau ansehen
Der gestohlene Gegenstand liefert häufig bereits den entscheidenden Hinweis auf Person, Ort oder Jahr.
3. Namen und Jahreszahlen merken
Besonders in der PC-Version werden die zuvor gesammelten Informationen anschließend abgefragt.
Wichtige Jahreszahlen und Namen sollte man sich deshalb merken.
4. In der SNES-Version zehn Pilze sammeln
Beim Surfen durch die Zeit müssen genügend Pilze eingesammelt werden, bevor Mario das entsprechende Zeitportal nutzen kann.
5. NES-Version als eigenes Spiel betrachten
Lösungen für die SNES- oder PC-Fassung helfen bei der NES-Version nur eingeschränkt.
Die Level, Artefakte und Zeitperioden unterscheiden sich erheblich.
Warum Mario’s Time Machine so ungewöhnlich ist
Mario’s Time Machine entstand in einer Phase, in der Nintendo seine bekannten Figuren auch für Lernsoftware lizenzierte.
Dazu gehörten mehrere Spiele, die häufig unter dem Begriff Mario Discovery Series zusammengefasst werden.
Eines der bekanntesten Beispiele ist Mario is Missing!, in dem Luigi durch verschiedene Städte der Welt reist.
Mario’s Time Machine verfolgt ein ähnliches Konzept, konzentriert sich jedoch nicht auf Geografie, sondern auf Weltgeschichte.
Kein typisches Nintendo-Spiel
Ein wichtiger Unterschied zu den großen Mario-Abenteuern dieser Zeit besteht auch bei der Entwicklung.
Mario’s Time Machine wurde nicht von Nintendos klassischen Mario-Entwicklungsteams geschaffen.
Hinter der ursprünglichen Version stand The Software Toolworks.
Nintendo lizenzierte seine Figuren für das Lernspiel.
Das erklärt auch, warum sich Atmosphäre, Dialoge und Spielprinzip teilweise erheblich von klassischen Mario-Titeln unterscheiden.
Historische Fehler
Ironischerweise ist ausgerechnet ein Geschichts-Lernspiel nicht immer historisch korrekt.
In mehreren Versionen finden sich Ungenauigkeiten, vereinfachte Darstellungen und teilweise eindeutig falsche Angaben.
Besonders kurios ist beispielsweise die Darstellung Albert Einsteins in der NES-Version.
Mario trifft ihn im Jahr 1905, dem berühmten „Annus mirabilis“, in dem Einstein mehrere wegweisende Arbeiten veröffentlichte.
Im Spiel wirkt Einstein jedoch wesentlich älter, obwohl er 1905 erst 26 Jahre alt war.
Mario’s Time Machine sollte deshalb eher als historisches Lernspiel seiner Zeit und nicht als wissenschaftlich zuverlässige Geschichtsquelle betrachtet werden.
Das Ende von Mario’s Time Machine
Auch beim Ende unterscheiden sich die Versionen.
In PC und SNES versucht Bowser schließlich, mit dem Timulator zu fliehen.
Bei erfolgreichem Abschluss geht sein Plan jedoch gründlich schief.
Die Zeitmaschine überlädt und Bowser landet ausgerechnet in der Kreidezeit.
Dort wartet bereits ein riesiger Tyrannosaurus rex.
In der NES-Version läuft das Finale anders ab.
Mario muss Bowser besiegen, erhält anschließend den Schlüssel und kann den gefangenen Yoshi befreien.
Mario’s Time Machine und Mario is Missing!
Beide Spiele werden häufig miteinander verglichen.
Das ist kein Zufall.
Während Mario is Missing! vor allem geografisches Wissen vermitteln soll, konzentriert sich Mario’s Time Machine auf historische Ereignisse.
Auch optisch greifen beide Titel stark auf bekannte Elemente aus Super Mario World zurück.
Wer sich für die ungewöhnlichen Mario-Lernspiele der frühen 1990er-Jahre interessiert, sollte deshalb beide Spiele kennen.
Häufige Fragen zu Mario’s Time Machine
Was ist Mario’s Time Machine?
Mario’s Time Machine ist ein Lernspiel aus den frühen 1990er-Jahren, in dem Mario durch verschiedene Epochen der Weltgeschichte reist und von Bowser gestohlene historische Gegenstände zurückbringt.
Wann erschien Mario’s Time Machine?
Die ursprüngliche PC-Version erschien 1993. Ebenfalls 1993 folgte die SNES-Version. Die stark veränderte NES-Fassung erschien 1994.
Wer entwickelte Mario’s Time Machine?
Die ursprüngliche Version wurde von The Software Toolworks entwickelt. Die NES-Version entstand unter Beteiligung von The Software Toolworks und Radical Entertainment.
Ist Mario’s Time Machine ein Jump ’n’ Run?
Nicht im klassischen Sinne. PC und SNES sind hauptsächlich Lern- und Adventure-Spiele. Die NES-Fassung besitzt deutlich mehr Jump-’n’-Run- und Actionelemente.
Was ist der Timulator?
Der Timulator ist Bowsers Zeitmaschine. Mario benutzt sie, um in verschiedene historische Epochen zu reisen und die gestohlenen Gegenstände zurückzugeben.
Wie viele Zeitreisen gibt es?
Die ursprüngliche PC-Version besitzt 25 historische Ziele. Die SNES-Version reduziert die Zahl auf 15. Die NES-Version besitzt 14 eigene Zeitreisen.
Kommt Yoshi in Mario’s Time Machine vor?
Ja. In der NES-Version wird Yoshi von Bowser gefangen genommen und muss am Ende von Mario gerettet werden.
Kommt Luigi vor?
Mario ist der eigentliche Held von Mario’s Time Machine. Luigi spielt dagegen in dem verwandten Lernspiel Mario is Missing! die Hauptrolle.
Welche berühmten Personen trifft Mario?
Unter anderem begegnet Mario Platon, Kleopatra, Leonardo da Vinci, Johannes Gutenberg, William Shakespeare, Isaac Newton, Thomas Jefferson, Beethoven, Thomas Edison und Mahatma Gandhi.
Gibt es unterschiedliche Versionen?
Ja. Die PC-, SNES- und NES-Versionen unterscheiden sich teilweise erheblich. Besonders die NES-Fassung wurde spielerisch stark verändert und besitzt eigene Zeitperioden und Artefakte.
Gab es eine Deluxe-Version?
Ja. 1994 erschien eine CD-ROM-Version unter dem Namen Mario’s Time Machine Deluxe. Sie ergänzte unter anderem Sprachausgabe und eine zusätzliche Bibliothek.
Ist Mario’s Time Machine historisch korrekt?
Nicht vollständig. Obwohl das Spiel Wissen vermitteln sollte, enthält es mehrere historische Ungenauigkeiten und starke Vereinfachungen.
Fazit zu Mario’s Time Machine
Mario’s Time Machine gehört zu den kuriosesten Spielen der Mario-Geschichte.
Mario kämpft hier nicht gegen Gumbas, um Prinzessin Peach zu retten, sondern reist zu Platon, Kleopatra, Leonardo da Vinci, Isaac Newton, Thomas Edison und vielen weiteren Persönlichkeiten der Weltgeschichte.
Besonders interessant sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Fassungen.
Während PC und SNES stark auf Dialoge, historische Informationen und Wissensfragen setzen, verwandelt die NES-Version das Konzept in ein deutlich actionreicheres Abenteuer.
Als klassisches Mario-Spiel konnte Mario’s Time Machine nie die Bedeutung von Super Mario Bros. oder Super Mario World erreichen.
Als Teil der ungewöhnlichen Nintendo-Lernspiele der frühen 1990er-Jahre ist es heute jedoch ein faszinierendes Stück Mario-Geschichte.