Super Mario Maker for 3DS

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Super Mario Maker for Nintendo 3DS

Super Mario Maker for Nintendo 3DS ein Port der Wii U-Version. Super Mario Maker war der Titel schlechthin zum 30 jährigen Mario-Jubiläum und diesen Titel gibt es mit dieser Version auch für die Nintendo 3DS-Familie und wie ich diesen Port finde teile ich mit euch in diesem Review!

BAUEN

Im Bauen-Modus handelt sich es ohne Abstriche um das grundsätzlich selbe Erlebnis, wie auch auf der Wii U. Man platziert nach Belieben Blöcke, Gegner, Plattformen, Items, Grafik- und Soundeffekte und so weiter und so fort, legt die verbleibende Zeit des Timers fest, die Größe des Levels, ob es Auto-Scroll geben soll, und wenn ja, in welcher Geschwindigkeit, und selbstverständlich kann noch zwischen Super Mario Bros., Super Mario Bros. 3, Super Mario World und New Super Mario Bros. U gewählt werden, nebst der Präferenz der Levelumgebung, als da wäre Oberwelt, Unterwelt, Wasser, Spukhaus, Luftgaleere und Festung (Bowserlevel). Auch beim Speichern und Laden von Leveln ist alles, wie gehabt: Speicherbot! Es gibt sogar ganze 120 Slots zum Speichern von eigenen Leveln, zuzüglich dutzender Slots für die sogenannten Herausforderungs-Level.

Alles in allem: Der Bauen-Modus wirkt etwas kompakter, weil der 3DS nunmal nicht dieselbe Auflösung besitzt, wie die Wii U, aber dennoch ist alles da, was man kennt; sieht man davon ab, dass man keine eigenen Soundeffekte aufnehmen kann – Neues gibt es allerdings auch nicht. Strukturell und funktional ist alles beim Alten; löblich aber, dass man hier bereits vom Fleck weg viele Gestaltungs-Tools zur Verfügung hat – den Rest schaltet man in der „Super-Mario-Herausforderung“ frei. Das Teilen von eigenen Leveln im Internet ist mit der 3DS-Version nicht möglich!

Das Tauschen von Leveln ist ausschließlich über das StreetPass-Feature machbar; mit anderen Worten, man muss einfach Glück haben, dass man jemandem zufällig auf der Straße begegnet, der seinen 3DS im Standby dabei und außerdem StreetPass für Super Mario Maker for Nintendo 3DS aktivierte. Wie groß die Chancen da wohl sind, dass das einigermaßen häufig geschieht? Für mich gleich ein echt großes Minus, denn warum sollte ich unter diesen Umständen also Level auf dem 3DS erstellen, die dann sowieso praktisch niemand zocken wird? Diese Entscheidung ist für mich absolut nicht nachzuvollziehen!!

SPIELEN

Beim Spielen verhält es sich etwas anders. Die Kernfunktionalität ist auch hier dieselbe wie bei Super Mario Maker für Wii U, und der Fokus liegt meines Erachtens nach besonders auf der Super-Mario-Herausforderung. Hier spielt man bereits vorinstallierte Level, die auf 18 Welten á 4 Level aufgeteilt sind. Das Besondere sind dabei die jeweils zwei Herausforderungen pro Level, die es zu meistern gilt. Natürlich kann man einen Level auch einfach nur so ins Ziel schaffen, aber wirklich knackig wird es erst, wenn man sich an die Herausforderungen macht; wie erwähnt: je Level immer zwei. So kann es sein, dass man in einem Level alle Gumbas besiegen muss – allerdings darf man sonst keinerlei Gegner plattmachen, sonst gilt die Aufgabe als gescheitert. Oder man muss noch mindestens X Sekunden auf der Uhr haben, wenn man ins Ziel gelangt ist. Oder man muss alle Münzen eingesammelt haben, und und und…

Dass beim Designen darauf geachtet wurde, dass man hierbei in der Tat „herausgefordert“ wird, ist klar – manchmal sind Herausforderungen so geraaaade eben zu schaffen und bei einigen fragt man sich, wie das überhaupt gehen soll; bis es irgendwann „Klick“ macht. Als zusätzlichen Anreiz erhält man für jede abgeschlossene Welt weitere Funktionen, Gegenstände oder Gegner für den Bauen-Modus. Es genügt dafür jedoch, bloß das Ziel erreicht zu haben – die Herausforderungen sind dabei nicht relevant.

Und sollte man beim Level-für-Level-Durchspielen zunächst einige Herausforderungen überspringen, bekommt später aber doch Lust darauf, sich dort zu beweisen, geht man in den Speicherbot und wählt den entsprechenden Level zum Nochmal-Spielen. Voraussetzung ist jedoch, dass man es zuvor in der Super-Mario-Herausforderung zumindest bis ins Ziel des Levels geschafft hat, um ihn im Speicherbot vorfinden zu können.

Mit der 100-Mario-Herausforderung gibt es ebenfalls ein Wiedersehen, und sie unterscheidet sich in keiner Weise von der Wii-U-Erfahrung: Man bekommt 100 Leben und muss damit eine vorgegebene Anzahl Level bewältigen, welche vom gewählten Schwierigkeitsgrad abhängig ist: Leicht (8), Normal (16), Schwierig (16), Sehr schwierig (6). Zugang zum Internet ist die Voraussetzungen, denn jeder Level, den man vorgesetzt bekommt, wird von Nintendos Servern geladen, und es handelt sich dabei immer um Eigenkreationen von Spielern und Spielerinnen der Wii-U-Version von Super Mario Maker. Das bedeutet: Man kann mit Super Mario Maker for Nintendo 3DS zwar keine eigenen Level über das Internet tauschen, aber immerhin auf diese Weise selbstgemachte Level, wenn auch „nur“ jene von der Wii-U-Version, herunterladen und spielen. Allerdings gibt es auch hier weitere Einschränkungen: Mir ist in all der Zeit kein einziges Level untergekommen, das „amiibo-Pilze“ (Mario wird zu Link, Captain Olimar, etc.) oder den Spezialpilz (der Mario in die Länge zieht und sein Sprungverhalten verändert) benutzt. Ferner kann man gespielte Level weder mit einem Stern versehen, noch sie im Miiverse kommentieren.

Als Ergänzung hierzu bietet Super Mario Maker for Nintendo 3DS noch, sich Level von der Wii-U-Version) vorschlagen zu lassen; allerdings ohne besondere Filter, oder der Möglichkeit, gezielt nach einem Level oder Levelerstellern suchen zu können: Man muss mit dem Vorlieb nehmen, was man gerade vorgeschlagen bekommt. Unnötig zu erwähnen, dass man so auch keinerlei Favoriten/Bookmarks hat, geschweigedenn die Mario-Maker-Website-Features nutzen kann.

TECHNIK

Da nun die Modi und Grundfunktionalitäten geklärt sind, bleibt noch der Unterbau: die Technik. Wobei ich das Meiste hier kurz halten möchte: Grafik und Sound entsprechen der Wii-U-Version; abzüglich HD-Auflösung, versteht sich. Alles ist sehr übersichtlich strukturiert, leicht zugänglich und verständlich und die Musiken und Klangeffekte verströmen den typischen Mario-Flair.

Beim Spielen ist die Steuerung ein Traum: Mario lässt sich erste Klasse bedienen wie es sein sollte und wie man es kennt – Typisch Super Mario eben! Wäre nur das Bauen von Level mit Hilfe des kleinen Touchscreen nicht so fummelig dann wäre diese Version ein echt klasse Spiel.

FAZIT

Super Mario Maker for Nintendo 3DS zu bewerten ist sehr schwierig. Einerseits ist es erfreulich den sehr umfangreichen Mario Maker auch unterwegs dabei haben zu können andererseits ist die Handhabung des Mario Maker auf dem kleinen Bildschirm des Nintendo 3DS alles andere als motivierend. Da hatte die Wii U-Version aufgrund des großen Touchscreen es schon einfacher mich zu überzeugen.

Zum Schluss sind noch die 100 Level von Nintendo zu bewerten die allesamt Spaß machen und aufgrund des Challange Mode auch eine Langzeitmotivation bieten.

Eine klare Kaufempfehlung kann ich allerdings nicht aussprechen!






  • Melvin

    Geschrieben von: Melvin

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